Bestattung in anderen Kulturen                  x Fenster schließen

Bestattungen im antiken Griechenland

In Griechenland wurden Jugend und Schönheit vergöttert, Alter und Krankheit erzeugten bei vielen jedoch nur Abscheu. Das hatte Auswirkungen auf die Einstellung zum Tod und den Inhalt von Bestattungen.
Die Bestattung musste stets in den frühen Morgenstunden passieren, um die Götter nicht mit dem Anblick der verwesten Körper zu beleidigen. Zudem wurden die Verstorbenen stets jung und schön dargestellt und sollten nach dem Tod ewige Jugend erhalten.
Nachdem die Angehörigen drei Tage lang Speise und Trank am Grab geopfert hatten, fand ein Festmahl für die ganze Familie statt. Die Feierlichkeiten wiederholten sich am 9. und 30. Tage nach dem Tode, anschließend wurde die Zeremonie jährlich wiederholt. Man sagt den Griechen die heutige Sicht der Seelenwanderung nach: Die Seele wandert in ein Totenreich (Hades), welches von einem Fluß umgeben ist und vom Höllenhund Kerberos und dem Fährmann bewacht wird.