Das Leben

ist vergänglich – die Erinnerung bleibt.

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Sage, so oft du kannst „ich liebe!“

Es kommt der Tag, wo es
zu  spät sein wird.          

Wenn der Tod sich ankündigt

Die Nachricht vom nahenden Tod eines geliebten Menschen kommt für die meisten Menschen einem Schock gleich. In vielen Fällen kündigt sich der baldige Tod vorher an. Dies kann eine große Chance werden, den Sterbenden in seinen letzten Momenten zu begleiten und gleichzeitig das eigene Abschiednehmen zu erleichtern. Wie viele „Ach, hätte ich ..." gäbe es nicht, wenn man etwas vorbereitet in die letzten gemeinsamen Stunden gehen könnte. An dieser Stelle geben wir einige Hilfen für die Begleitung Sterbender.
 

Würde für die letzte Lebensphase

Zwei Drittel aller Menschen wünschen sich ein Sterben im gewohnten Umfeld, also zu Hause oder in der schon lange bewohnten Pflegeeinrichtung. Auch wenn das nicht immer möglich ist, kann man auch mit wenig Aufwand für mehr oder weniger „gewohntes Umfeld" sorgen. Z. B. ein vertrautes Bild ins Blickfeld des Sterbenden hängen, bekannte Bettwäsche aufziehen oder Blumen in einer liebgewonnenen Vase ans Bett stellen.

Gewohntes Umfeld bedeutet aber auch, umgeben von liebgewonnen Menschen zu sein. Planen Sie viel Zeit ein und nutzen Sie das Sterben auch als Zäsur im eigenen Leben. Denn Angehörige, die am Sterbeprozess teilhaben, können den Abschied leichter akzeptieren und verarbeiten und eventuelle spätere Schuldgefühle vermeiden.

Falls es noch unausgesprochene Themen zwischen Ihnen und dem Sterbenden gibt, tasten Sie vorsichtig vor, ob dem Sterbenden ein Ansprechen dieser Themen nicht unangenehm ist.

Sterbende durchlaufen ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle, was es den Sterbebegleitern oft recht schwer macht. Anfänglich ist der Sterbende oft zornig auf sein Schicksal – und indirekt auch auf die Umgebung, die ja nicht betroffen ist. Lassen Sie in dieser Phase keine negativen Gefühle an sich heran, seien Sie dem Sterbenden einfach nur nahe.

Oft kommt der Sterbende in eine tiefe Depressionsphase. Hier hilft oft reden, ohne zu trösten. Denn trösten kann man nicht über den Tod, aber der Trauer Raum geben im Gespräch.

In manchen Fällen akzeptieren Sterbende ihr Schicksal. Dies geht  oft einher mit innerem Rückzug. Der Sterbende legt oft weniger Wert auf Gespräche. Schweigen ist aber auch eine Form von Begleitung. Und wenn der Sterbende allein sein möchte, ist dies keine Abweisung, sondern ein Erlernen des Abschieds, und zwar für beide Seiten.
 

Anzeichen für einen nahen Tod

Woran erkennt man, dass ein Mensch bald sterben wird? Einige Indizien möchten wir hier auflisten:

  • Sinkender Blutdruck, Schwitzen oder Frieren – Helfen Sie, wie Sie auch sonst in solchen Fällen helfen würden; Lüften, den Sterbenden zudecken etc.
  • Schnellere, langsamere oder manchmal rasselnde Atmung – Wechseln Sie die Liegeposition, öffenen Sie das Fenster oder fragen Sie einen Arzt, ob man medikamentös helfen kann.
  • Hunger und Durst nehmen ab – Geben Sie kleine Schlucke oder befeuchten Sie die Lippen.
  • Verwirrung, Orientierungslosigkeit oder Halluzinationen – Nehmen Sie es nicht persönlich, akzeptieren Sie, was der Sterbende erzählt, widersprechen Sie nicht, nehmen Sie Anteil an der Erzählung.
  • Nervosität, fahrige Bewegungen – Bleiben Sie in der Nähe, halten Sie die Hände, beruhigen Sie mit lieben Worten.
  • Scheinbare Abwesenheit oder Bewusstlosigkeit – Reden Sie mit dem Sterbenden wie gewohnt, das Hören ist einer der letzten Sinne. Wenn es noch etwas Wichtiges zu sagen gibt, tun Sie das, der Sterbende wird es höchstwahrscheinlich noch hören.

 

Wer einen
   Fluss überquert,
     muss die eine
  Seite verlassen.

 
Mahatma Gandhi

Erste Schritte im Todesfall

Stirbt ein Mensch zu Hause, verständigen Sie bitte umgehend den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst. 

Für Leipzig, Dresden und Markkleeberg wählen Sie die 116 117 oder die 112

Nur mit einem vom Arzt ausgestellten Totenschein kann alles andere in die Wege geleitet werden. In einer Klinik, im Heim oder Hospiz kümmern sich die verantwortlichen Personen darum.

Wenn es für Sie wichtig ist, bleibt im Anschluss bis zu 24 Stunden Zeit, um persönlich Abschied zu Hause zu nehmen.
Wir empfehlen, vorab den Kontakt zu uns zu suchen, wir geben gern Hinweise und Ratschläge für den Ablauf der nächsten Stunden.

Den "Bestatter", eine komische Bezeichnung so meinen wir, sollten Sie ganz allein wählen, machen Sie sich ohne Scheu ein Bild von uns aber auch von anderen – große Qualitätsunterschiede in der Betreuung und Herzlichkeit können dabei Ihren Weg extrem beeinflussen.
 

Unsere Vorschläge für die Verabschiedung zu Hause:

  • Aufstellen von Kerzen und Blumen
  • Wichtige Verwandte und beste Freunde des Verstorbenen informieren
  • Mitgaben für den Verstorbenen bereithalten
  • gemeinsamer Abschied mit der Familie oder in aller Stille allein
  • Unausgesprochenes aussprechen
  • erinnern & wahrnehmen
  • Kinder mit einbeziehen (Es ist oft schlechter, Kinder fernzuhalten, sie fühlen sich dadurch ausgeschlossen und empfinden den Tod deshalb als geheimnisvoll und schlimm.)

Auch wenn jemand nicht zu Hause stirbt, unterstützen wir den Gedanken, den Verstorbenen noch ein letztes Mal nach Hause zu holen. Oft ist es in öffentlichen Einrichtungen nicht in angemessenem Maße möglich, ganz privat Abschied zu nehmen.

Unsere Notfall-Rufnummern (Wir sind rund um die Uhr erreichbar):
 

Telefon Leipzig: 0341 3386533

Telefon Dresden: 0351 42458422

 

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,

leben muss man es vorwärts.

Sören Kierkegaard

Am folgenden Tag

Die ersten wichtigen Unterlagen sind:

  • Totenschein (stellt der Arzt aus)
  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Krankenkassenkarte des Verstorbenen

 
Zum ersten Gespräch bringen Sie dann bitte die Familienunterlagen mit.
Das sind bei:

  • Ledigen – Geburtsurkunde
  • Verheirateten –  Geburtsurkunde und Heiratsurkunde
  • Verwitweten – Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehegatten
  • Geschiedenen – Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil oder Heiratsurkunde mit  Scheidungsvermerk

Was noch zu regeln ist

Unsere Aufgabe ist es, bei all den vielen Unterlagen den Überblick zu behalten und Sie durch den Dschungel von Behörden, Versicherungen, Ämtern zu begleiten.

 
Wichtige Unterlagen dafür sind z.B.:

  • Sämtliche Rentenversicherungsnummern, bei Rentenbezug
  • Lebensversicherung- und Sterbegeldversicherungs Policen
  • Grabschein bei bestehenden Grabstellen
  • Bestattungsvorsorgevertrag, falls vorhanden

Sollte eines dieser Dokumente nicht auffindbar sein, sprechen Sie uns an, wir finden dann eine Lösung. Übersichtlich haben wir Ihnen zusammengestellt, welche Unterlagen wann wichtig sind.

Download Übersicht aller Unterlagen
 

Im Garten der Zeit
wächst die Blume des Trostes.

Die wichtigen Dinge danach

Auch wenn die Gestaltung des Abschieds vom Verstorbenen zunächst im Vordergrund steht, so gibt es doch für die Hinterbliebenen eine Menge wichtiger Dinge zu regeln. Wir stehen auch dabei an Ihrer Seite und unterstützen Sie mit Rat und Tat.
 

 Rente

 ... das mit der Rente ist eine komplizierte Sache ... Meinen Sie?
Wir meinen: Das kriegen wir hin!

Gemeinsam mit einer professionellen Beraterin in Sachen Rente kümmern wir uns um den reibungslosen Ablauf aller Rentenzahlungen. Vom Ab- und Ummelden bis hin zu 3-monatigen Weiterzahlung der Rente des Vertorbenen sowie Witwen- und Waisenrentenbeantragung liegt alles in einer Hand – und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern.

Ein wichtiger Hinweis noch: Hat der Verstorbene noch keine Rente bezogen, erhält der Hinterbliebene auch eine 3 Monatszahlung der fiktiv hochgerechneten Rente. 

Wie wir finden: Ein beruhigendes Gefühl in Zeiten aufwendiger Bürokratie.
 

Testament und Erbschaft

Wir als Ihre Begleiter können und dürfen keine detaillierten Informationen zum Thema Erbrecht weitergeben. Im Gespräch raten wir lediglich zu ersten wichtigen Schritten und empfehlen, immer den Kontakt zum Notar/Rechtsanwalt oder zum Nachlassgericht aufzunehmen. Dort werden Sie professionell, fachlich einwandfrei und verbindlich beraten.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Broschüren, zum Beispiel von der Notarkammer Sachsen oder dem Bundesministerium der Justiz, die oft auch schon erste Unklarheiten beseitigen helfen.

Sie können diese Broschüren kostenfrei in all unseren Filialen erhalten, gern senden wir sie Ihnen auch zu, wenn Sie sich im Vorfeld informieren möchten. Anruf oder Email genügt.
 

Ämter

Nach und Nach ergänzen wir hier für Sie wichtige Hinweise.