m_bild1 Bestattungen Dunker – Kondolenzbücher - Francesco Hanke
Portrait von Francesco Hanke

Francesco Hanke

20.03.1988 25.02.2026

Das Schönste,
was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen,
die an ihn denken.

 

Mit 37 Jahren ist Francesco viel zu früh gegangen. Und doch war sein Leben reich an Bewegung, Freude und Leidenschaft. Ob auf dem Badmintonfeld, analogen und digitalen Spieleabenden oder im Gespräch über neue Ideen – er war immer in Aktion, immer mit ganzem Herzen dabei.


Nicht die Länge eines Lebens macht es groß, sondern die Leidenschaft, mit der es gelebt wird. Francesco hatte Leidenschaft – im Spiel, im Denken, im Miteinander.


Auch in seinem letzten Spiel hat Francesco tapfer gekämpft und doch verloren. Was bleibt, sind unzählige Ballwechsel, gemeinsame Stunden, geteiltes Lachen und die Spuren, die er in unseren Herzen hinterlassen hat.

 
Für Francesco wurde dieses Kondolenzbuch eingerichtet. Dort könnt ihr eure Erinnerungen, Gedanken und persönlichen Worte festhalten. 

 

Danke, dass ihr seine Spuren mit uns bewahrt.

In liebevoller Erinnerung
Familie und Freunde

Kondolenzbuch

Hey Francesco,

I’ve been thinking a lot about what I should write into here the past weeks. You’ve watched me grow up into the man I am today, and It breaks my heart to lose someone so dear and near to me. The support you gave me was invaluable, in all fields of my life. We’ve spent so much time together, going on tournaments, eating good food or playing games at your place, and even if you’re not here anymore, the memories you have left with me will always be there, and I can’t begin to express how thankful I am for that. You’ve had much greater of an influence on my life than you could ever imagine, and I will cherish every memory I have of us for as long as I live.

Watch over me coach, I’ll make you proud.

Hrushi

Lieber Francesco,

Ich glaube, man lernt im Leben nur eine handvoll Menschen kennen, die einen so großen Eindruck hinterlassen, wie du es tust. Mit deiner unfassbar herzlichen und warmen Art und Weise auf Menschen zuzugehen und sie willkommen zu heißen, hast du nicht nur zum Sport begeistert, sondern vielmehr noch einen Ort geschaffen, an dem man gerne ist und zu dem man gerne hinkommt. Du warst mein allererster Kontakt zum Badminton. Deine Leichtigkeit, Geduld und Aufgeschlossenheit der Grund, weshalb ich wiedergekommen bin und drei Jahre später ist mir mein Leben ohne den Sport und die tollen Freundschaften, die ich knüpfen durfte, kaum vorstellbar. Inmitten von Erfolgen und Niederlagen, egal ob groß oder klein, war ich immer wieder beeindruckt von deiner Fähigkeit Trost und Zuversicht zu spenden, Energie zu geben und die richtigen Worte zu finden. Du hast dir immer Zeit genommen, uns zuzuhören und uns zu unterstützen und hast stets an alle gedacht. Besonders bleibt mir die Positivität in Erinnerung, mit der du das Leben, wie herausfordernd und unfair es auch gewesen sein mag, angegangen bist. Als Mensch warst und bleibst du, so glaube ich, für viele eine wahre Inspiration.
Ich möchte gerne danke sagen, dass ich das Glück hatte, dich kennengelernt zu haben.
Danke für deine Hingabe, deine Herzlichkeit und all die schönen Erinnerungen, die bleiben.

Deine Clara
Lieber Francesco,
ich war sehr traurig als ich von deinem Tod erfuhr. Ich habe an unsere vielen gemeinsamen Jahre beim Badminton gedacht, die vielen Turniere wo du mich immer motiviert hast, die Trainingslager in Rabenberg auf welche ich mich immer schon im Voraus gefreut habe und natürlich die vielen Traings in welchen du uns immer mit Humor und leidenschaftlich das Badminton spielen beigebracht hast.
Du warst nicht nur auf dem Feld ein super Trainer sondern auch abseits des Feldes. Dir ging es nicht nur um die Leistung, sondern mehr darum, dass wir Spaß hatten.
Ich bin dankbar für diese Zeit und dich gekannt zu haben.
Ich werde mich immer an dich erinnern.
Maxim
Lieber Francesco,

als ich nach vielen Jahren Pause wieder mit Badminton angefangen habe, warst du mein Trainer und gleichzeitig einer der ersten Menschen, zu denen ich sofort eine besondere menschliche Verbindung gespürt habe.

Ich habe dich als ruhigen, empathischen und unglaublich nahbaren Menschen kennengelernt. Du hast dir nie anmerken lassen, wenn es dir selbst nicht gut ging, und hast dich oft zurückgenommen, um für andere da zu sein. Selbst in Momenten, in denen ich mit mir selbst zu kämpfen hatte, hast du mir mit wenigen Worten ein Gefühl gegeben, das man nicht oft erlebt: Ich werde gesehen, ich werde verstanden.

Das ist eine Eigenschaft, die nur wenige Menschen besitzen.

Deine innere Stärke, dein unerschütterlicher Optimismus und dein tiefes Vertrauen in das Gute im Menschen waren etwas ganz Besonderes. Du hast deine eigenen Herausforderungen nie in den Vordergrund gestellt, sondern hast es geschafft, anderen Halt zu geben, selbst dann, wenn du ihn vielleicht selbst gebraucht hättest.

Dafür möchte ich dir von Herzen danken.

Du hast mir gezeigt, was echte Menschlichkeit bedeutet. Du hast mir gezeigt, dass das Leben selbst in schweren Zeiten Hoffnung tragen kann und dass es sich lohnt, an das Gute zu glauben.

Ich bin mir sicher, dass du in jedem von uns Spuren hinterlassen hast. Und wenn wir alle ein kleines Stück von dem weitertragen, was du uns vorgelebt hast, deine Güte, deine Stärke und deine Menschlichkeit, dann wird die Welt ein Stück wärmer, heller und menschlicher.

Du wirst nicht verloren gehen. Du bleibst in uns allen.

Und ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen und dann spielen wir alle noch einmal gemeinsam eine Runde Badminton.

Danke für alles.
Lieber Kaiser,

kennengelernt habe ich dich im Elferrat und dein unvertrossen Gemüt, deinen Kampfgeist und deine HIlfsbereitschaft zu schätzen gewusst. Immer wenn ich ein Bild von dir sehen, dann lächle ich und erfreue mich an meinen Erinnerungen. Leider haben wir uns in den letzten Jahren viel zu wenig gesehen, weil ich aus Leipzig ausgeflogen war und als ich dich das letzte Mal gesehen haben, erzähltest du mir voller Kampfgeist von deiner Diagnose. Eine Sache habe ich immer an dir genossen, du warst eine Person, die weder bereit war aufzugeben und doch stets so gelebt hat, als wäre jeder Tag ein Geschenk, das es zu nutzen gilt. Diese Haltung hat mich tief beeindruckt und wird mich immer begleiten.

In Erinnerung mit einem (traurigen) Lächeln,
Jo
Lieber Francesco, wir waren zutiefst schockiert und traurig, als wir erfahren haben, dass du nicht mehr unter uns bist.

Unser Sohn Maxim hat mehrere Jahre bei dir Badminton trainiert. Du hast ihn und uns immer mit einem Lächeln empfangen. Bei dir haben wir uns sofort wohl gefühlt.

Du hast es geschafft, die Kinder zu motivieren und sie aufzubauen, wenn es nicht so gut lief. Dir war nicht nur die sportliche Leistung wichtig, sondern auch der Zusammenhalt, das Team, das Miteinander. Für Maxim warst du immer ein großes Vorbild. Er hat uns oft erzählt, wie toll du Badminton spielst und was du für ein guter Trainer bist.

Du hast dafür gesorgt, dass unser damals 10 jähriger Maxim im Trainingslager auf dem Rabenberg beim Morgenlauf vor dir ins Ziel gelaufen ist. Da war er so stolz. Und was zeigt das für eine Empathie!

Bei unserer letzten Begegnung vor einigen Jahren auf dem Rabenberg hast du mir dann von einer evtl. schlimmen Diagnose erzählt...

Als Maxim dir dann kurz danach gesagt hat, dass er mit Badminton aufhören will, hast du diese Entscheidung voll respektiert. Du hast dann für einen ganz würdigen, wertschätzenden Abschied gesorgt, der uns alle gerührt hat.

Wenn ich dich vor mir sehe, sehe ich immer dein offenes Lächeln. Ein Fünkchen deiner Gutmütigkeit und deiner positiven Ausstrahlung wird auch in uns weiterleben. Wir danken dir von ganzem Herzen.

Claudia und Thomas Kießig mit Maxim
Eigentlich fehlen mir einfach nur die Worte… dein unglaublicher Kampfgeist, im Sport und gegen deine unsägliche Krankheit waren und sind beeindruckend. Auch wenn du diesen Letzten verloren hast, bleibt die Erinnerung an einen tollen Sportkameraden mit dem ich viele Jahre im Verein gemeinsam gespielt habe.

Ich wünsche allen Angehörigen und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Ruhe in Frieden.
Liebe Angehörige und Trauernde,
wir, als Chemieelferrat Leipzig e.V., wollen unsere tief empfundene Anteilnahme in dieser schweren Zeit aussprechen. Gern erinnern wir uns an unser Mitglied, ehemaligen Chef, Choreograf, Filmemacher und vor allem anderem ein Freund, mit dem wir so viele schöne gemeinsame Erinnerungen und Momente haben durften.
Er bleibt in unserer Mitte stets unvergessen und wir wünschen Ihnen in den Tagen des Abschieds und der Trauer - Kraft, Mut und Perspektive!
In herzlicher Verbundenheit
ihr Chemieelferrat Leipzig e.V.
Viel hat uns verbunden, der Sport und auch die Schule. Die Sportfreunde der WSG Probstheida Abt.Badminton, besonders Viola und Jannik nehmen Abschied von einem besonderen Menschen. Sein Engagement und seine Zielstrebigkeit für die Sportart Badminton war ausnahmslos vorbildlich.
Auch als mein Schüler in der Karl Heine Schule hat Francesco stets zu konstruktiven Gesprächen im Fach Ethik beigetragen. Im Fach Sport hat er den Unterricht sehr bereichert.
" Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges"
Im Gedenken an Francesco
Uwe Moritz
Vereinsvorsitzender und ehemaliger Lehrer
Lieber Francesco,
ich durfte Dich als Trainer im Basic Training kennen lernen. Von Dir habe ich nicht nur das ABC der Badminton Technik gelernt. Die achtsame Art und Weise, wie Du mit den Menschen umgegangen bist, Dein Humor und Deine mitreißende Energie werde ich besonders in Erinnerung behalten. Du fehlst in unserer Mitte.
Von Herzen
Frauke
Lieber Francesco,

kennengelernt haben wir uns 2020 nach dem ersten Corona Lockdown. Ich war im TCG Warehouse Magic The Gathering zocken und als du in den Kartenladen hereinspazierst bist warst du mir sofort sympathisch. Du warst mit Abstand der größte Dude im Laden haha. Habe dich sofort zu uns an den Tisch geholt um zusammen ein paar Runden Magic zu zocken. Zwei/Drei Wochen später haben wir uns wieder getroffen und auch Kontaktdaten ausgetauscht. Es dauerte nicht lange bis wir eine kleine Vierer Gruppe gebildet haben um uns gemeinsam zum Magic Zocken zu treffen. Daraus hat sich dann eine enge Freundschaft entwickelt. Du hast uns dann auch ein paar echt lustige Brettspiele gezeigt wie das eine Kartengame mit den Einhörnern oder das Drachenhort Brettspiel.
Die entspannten Treffen mit unserer kleinen Gruppe beim Vietnamesen habe ich auch sehr genossen.
Bis zum Schluss haben wir zusammen viel zusammen Magic, Brettspiele und Switch gezockt. Fast wöchentlich haben wir uns zum Offline Karten Drehen verabredet.

Es ist wirklich sehr bitter und traurig, dass du nicht mehr da bist um zusammen Zeit zu verbringen. Umso mehr bleibst du mir beim Kartenspielen in Erinnerung. Immer wenn es heißt "jo hat jemand noch einen vierten Mann den wir zum Zocken einladen könnten" werde ich antworten "Ja, doch da wo er gerade ist kann er uns nicht beitreten". Ich hoffe du schaust mir trotzdem zu wie ich all die Noobs klatsche.

Ich Danke dir sehr, dass du Teil meines Lebens warst
Hey Francesco,

Immer wenn ich lachen werde, dann werde ich an dich denken, denn als ich mir vor circa zwei Jahren die Zähne beim Training ausgebrochen habe, hast du nicht lange gezögert und hast mich direkt zu einer Zahnarztpraxis gefahren. Und genau das beschreibt dich genauso wie du bist zuvorkommend, hilfsbereit und einfach toll. Aber natürlich bin ich nicht nur dafür dankbar, sondern auch für die vielen guten Ratschläge, gemeinsamen Wochenenden bei Turnieren, das Trainingslager auf dem Rabenberg mit gemütlichen Abenden oder einfach die Freude, mit der du uns immer begleitet hast, egal wie hoch wir gerade verloren hatten.
Dankbar bin ich aber auch dafür, dass ich noch ein Doppel mit dir spielen durfte, obwohl du eigentlich nach Hause wolltest. Du warst immer so unfassbar motivierend und hast immer an jeden einzelnen von uns geglaubt. Gerne erinnere ich mich auch daran, wie wir dänisch Doppel gespielt haben und ich mein gefühlt ersten smash spielte und du dich so darüber gefreut hast.
Selbst zum Ende hin hast du Clara und mir noch Ratschläge gegeben egal ob es welche für nach der Schule waren oder für den bevorstehenden Südwest Cup. Du hast immer auf alle anderen aufgepasst. Auch deswegen tut es so verdammt weh dich gehen zu lassen aber ich bin mir sicher, dass du jetzt von oben auf uns aufpasst.
Ich bin so froh, dass du im Badminton deine Leidenschaft entdeckt hast und das auch bis zum letzten Moment gelebt hast und an uns weitergegeben hast. Du bist wahrscheinlich nicht nur für mich eine Vorbildfunktion, da du immer weiter gekämpft hast und noch lange nicht aufgegeben hattest.
Wir werden weiter kämpfen um im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein.

Deine Pauline
Wir möchten der Familie von Francesco Hanke zu dem schweren Verlust, unsere tief empfundene Anteilnahme aussprechen.

Wir haben Francesco durch die Bekanntschaft mit unserem Enkel Felix schon von vor vielen Jahren kennengelernt.

Er war immer sehr freundlich und wir konnten uns gut mit ihm unterhalten. Wir bedauern seinen Tod sehr.

Mit einem stillen Händedruck
Annelies und Siegfried Seidel
Lieber Francesco,
die Nachricht deines Ablebens hat mich sehr traurig gemacht. Gleichzeitig denke ich an die schönen Momente, die wir hatten. Vor 6 Jahren, in einer Zeit, in der ich mir sehr verloren vorkam, hast du mich mit deiner offenen und gütigen Art im Verein begrüßt und dafür gesorgt, dass ich mich direkt aufgehoben gefühlt habe. Seitdem ziehe ich viel Kraft und Freude aus dem Sport und dem Miteinander im Verein. Dankeschön dafür. Deine Hingabe für den Verein und für die Entwicklung der Jugend fand ich immer bewundernswert. Danke auch dafür, dass du im letzten Jahr dein letztes Punktspiel-Doppel mit mir gespielt hast. Als wir Hilfe brauchten bist du trotz deines Befindens eingesprungen und hast wieder einmal gezeigt, was für ein Kämpfer in dir steckte. Dafür hast du meinen höchsten Respekt.

Ich wünsche mir, dass alle Hinterbliebenen Familienmitglieder, Freunde, Kollegen und andere Wegbegleiter die gleiche Kraft in sich tragen wie du. Mein herzliches Beileid.

Danke für alles lieber Francesco.

Florian
Lieber Francesco,

wir kannten uns seit fast 30 Jahren und trafen uns damals in der August-Bebel-Grundschule. Wir teilten nicht nur die Initialen, sondern auch Stunden vor deiner Super Nintendo-Konsole. Du warst jahrelang festgesetzter Gast bei meinen Kindergeburtstagen, auch wenn wir nach der 4. Klasse nicht mehr auf die gleiche Schule gingen. In Reudnitz waren wir im Prinzip Nachbarn, sodass ich öfter bei dir aufschlug, um dir dabei zu „helfen“ deine riesigen Vorräte an Ü-Eierschokolade zu minimieren. Zusammen pflegten wir unsere inneren Nerds mit dem Spielen von Command & Conquer, Siedler von Catan und Go.

Über mich kamst du zum Tanzclub Rot-Weiß Leipzig, dem du jahrelang treu bleiben solltest und bei dem du dann im Endeffekt viel länger als ich professionell getanzt hast. Deine Tanzerfahrung konntest du bis in das Chemie-Studium als Choreograph des Elferates nutzen.

Nach meinem Umzug nach Baden-Württemberg warst du der einzige Leipziger Freund der mich dort besucht hat. Vielen Dank dafür!

Zurück in Leipzig hatten wir spätestens wieder viel miteinander zu tun, als mein Freund Raphael bei dir in der WG in der Dresdner Straße wohnte. Wie in einer vorherigen Kondolenz beschrieben, waren die dortigen Partys legendär und bereichernd.

Zeit deines Lebens musstest du für deine Erfolge hart arbeiten und oft konntest du nicht sofort die Ergebnisse erzielen, die dein Ehrgeiz von dir erwartete. Hartnäckig am Ball bleiben hieß die Devise. Deswegen waren deine Entscheidungen, einmal gefällt, häufig unumstößlich, auch wenn es hieß, zu einem Teil deiner Familie keinen Kontakt mehr zu haben. Bei unserem letzten Treffen im Sommer 2025 konnte ich deine Beweggründe für diese Entscheidung etwas besser verstehen. Dennoch wäre ich gerne nach deinem 38. Geburtstag vermitteln tätig gewesen. Ich hoffe inständig, dass du diese Entscheidung in deinen letzten Stunden auf dieser Welt nicht bereut hast.

Wir hatten die letzten Jahre aufgrund unterschiedlicher Weltanschauungen nicht mehr viel Kontakt. Dennoch bin ich umso dankbarer, dass du dir im vergangenen Sommer Zeit genommen hast, mir dein Leben in Schleußig auf einem langen Spaziergang zu zeigen. So kann ich dich noch viele Jahre als gesunden und geistig regen Menschen in Erinnerung halten. Du wirktest angekommen in deiner schönen Wohnung, ganz in der Nähe deiner geliebten Badminton-Trainingsstätte. Du warst optimistisch, was die Behandlung deiner Metastasen anging. Innerlich wusstest du aber womöglich, dass ein nächster Sommer auf dieser Welt unwahrscheinlich ist. Vielleicht hattest du deswegen keinen 2. Stuhl für deinen Balkon gekauft.

Ruhe in Frieden
dein Freund Felix
Lieber Francesco,
auch ich durfte dich nur kurz kennen lernen, als du unser Anfängertraining übernommen hast. Umso schneller ist mir aber klar geworden, dass ich hier einen Menschen vor mir habe, der die Leidenschaft, die er fürs Badminton fühlt, mit Leichtigkeit weitergeben kann. Jemanden, dem es nicht schwer fällt, Menschen zu begeistern, zu motivieren, anzuspornen. Jemanden, der mit Optimismus und und Freude durchs Leben geht. Es berührt mich sehr, dass du dieses Leben nicht weiterführen konntest und behalte dich in sehr positiver Erinnerung. Danke.
Wir haben Francesco beim ersten Probetraining unseres 8-jährigen Sohns fürs Badminton kennengelernt. In dieser Stunde hat Francesco sich sehr viel Zeit genommen, ihm die ersten Techniken zu erklären und er war begeistert, dass unser Sohn bereits so gut spielen konnte. Diese motivierende Begeisterungsfähigkeit hat unseren Sohn angespornt von da an regelmäßig am Training teilzunehmen. In den folgenden Trainingsstunden war Francesco leider nicht mehr da. Jetzt wissen wir warum und sind sehr traurig darüber.

Lieber Francesco, auch wenn es nur eine Stunde war, die wir mit Ihnen erleben durften, bleiben Sie uns in herzlicher Erinnerung.
Lieber Francesco,
die Nachricht von deinem Tod macht mich unfassbar traurig. Seit deiner ersten Diagnose hast du dich immer wieder zurück auf den Platz gekämpft – mit einer beeindruckenden Stärke und Ausdauer, die ich sehr bewundert habe.
Besonders in Erinnerung bleiben mir dein unermüdlicher Einsatz für den Verein und dein Engagement für die Entwicklung der Nachwuchsspieler.
Ich denke gerne an die vielen gemeinsamen Doppel und an deine große Freude am Spiel, die du mit allen um dich herum geteilt hast. Du hast mich sogar dazu motiviert, eine Zeit lang selbst aktiv in der 5. Mannschaft mitzuspielen.
Danke für die vielen Tipps und Trainingseinheiten, die ich mit dir erleben durfte.
Ich hoffe, dass du – wo immer du jetzt bist – das Glück findest, das du verdient hast.
Ich kannte dich nur kurz als Badmintontrainer, Francesco. Jede Bewegung sah an dir federleicht aus. Du warst aufmerksam, freudig und es hat mir immer Spaß gemacht, von dir zu lernen. Mein herzliches Beileid deinen Lieben.
Wir sind DANKBAR für unsere gemeinsame Zeit mit dir
TRAURIG, dass diese gemeinsame Zeit viel zu kurz war,
ÜBERZEUGT, dass du über uns immer wachst und
SICHER, dass du immer in unseren Herzen bleibst.
Allerliebster Francesco,
du warst die letzten 6 Jahre ein großer Teil meines Lebens: nicht nur als richtig toller Mitbewohner, sondern auch nach meinem Auszug als guter Freund. Mich hat von Anfang an fasziniert, wie jemand so entspannt so viele Aktivitäten, Interessen und Verantwortungsbereiche in seinem Alltag unterbringen kann. Und vor allem, wie jemand so gut vernetzt sein und so ein cooles Freundesumfeld haben kann.
Dank dir habe ich mich in Leipzig sehr schnell sehr wohl gefühlt. Du hast mich mit zum Badminton genommen, mir viele Gaming-Tipps gegeben, und die nächtlichen Balkongespräche und die Touren zum Cosi waren auch immer ein Highlight.
Es wurde mir erst letztens richtig bewusst, dass ich dich länger mit der Krankheit kannte als ohne. Wir haben noch zusammengewohnt, als die erste beschissene Nachricht kam und man sich das erste Mal mit dem Gedanken auseinandersetzen musste, dass wir nicht gemeinsam irgendwann als Rentner eine Senioren-Zocker-WG gründen können. Doch nur, weil man Zeit hat, sich vorzubereiten, macht es die Sache nicht leichter. Danke, dass du so lange gekämpft hast – das kann ich auch ganz egoistisch sagen. Danke, dass wir noch Silvester zusammen verbringen konnten. Danke, dass wir noch einige Filmabende und Besuchstage mit dir erleben konnten.
Das konnte ich dir zum Glück schon zu Lebzeiten sagen: Deine tolle Art, deine Hilfsbereitschaft, Selbstlosigkeit, Freundlichkeit und ja, auch deine Nerdigkeit haben so viele Menschen positiv geprägt, dass du auf dieser Welt etwas Nachhaltiges hinterlassen wirst.
Es war mir eine absolute Freude, mit dir Zimmertür an Zimmertür gewohnt zu haben. Ich hoffe, das machen wir im nächsten Leben auch wieder. ♥
Lieber Francesco,

ich durfte dich 2018 als Arbeitskollege kennenlernen. In dieser Zeit habe ich dich als hilfsbereit, freundlich und witzig erlebt. Damals war deine Arbeit im Labor nicht das was dich erfüllt hat. Umso mehr habe ich mich für dich gefreut als du mit Begeisterung und Erfolg den Weg in die Informatikbranche eingeschlagen hast. Unsere Wege trennten sich dann und wir hatten weniger Kontakt. Nichtsdestotrotz macht es mich sehr traurig und betroffen , dass du so früh gehen musstest. Ich werde dich als warmherzigen und besonderen Menschen in Erinnerung behalten.

Meine Gedanken sind bei deiner Familie und allen, die dich lieb hatten. Mögen sie in dieser schweren Zeit Trost und Kraft finden.

In stillem Gedenken.
Lieber Francesco,
ich wünschte mir, diese Nachricht bliebe uns erspart, aber umso wichtiger ist es mir, noch ein paar Zeilen dir zu Ehren hier zu schreiben.
Wir haben uns 2014 kennengelernt, als es mir nicht so gut ging und ich bei dir und Raphael in die WG in der Dresdener Straße ziehen durfte. Du hast mich von Anfang an mit offenen Armen empfangen und wir haben uns richtig schnell zusammen eingegroovt und eine wirklich tolle Zeit zusammen gehabt. Ich habe dich als einen super Mitbewohner und Weggefährten kennengelernt und so bist du mir auch in Erinnerung geblieben. Ich hoffe, du hast es auch so genossen. Ich jedenfalls habe viel an unsere gemeinsame Zeit gedacht und in etlichen Anekdoten über das gemeinsam Erlebte berichtet.
Mitte 2016 bin ich dann nach Hannover gezogen und 6 Jahre später zurückgekehrt. Leider haben wir uns, wie es so oft ist, bald aus den Augen verloren. Das letzte Mal haben wir uns vor zwei Jahren getroffen. Nach einem kurzen Wiedersehen im Lene-Voigt-Park haben wir uns auf ein Bier in der Substanz verabredet. Es war richtig schön, dass wir uns dort nach all den Jahren wieder austauschen konnten. Ich freue mich schon auf unser nächstes Wiedersehen. Dann geb ich einen aus - auf dich.
Als Badmintontrainer zeigte mir Francesco wie man richtig Badminton spielt. Er opferte viel seiner Zeit, damit seine Schützlinge am Training, Punktspielen und Turnieren teilnehmen konnten und war dabei immer ein unterstützender Lehrer und eine einfühlsame Ansprechperson.
Besonders bleibt mir seine positive Ausstrahlung und motivierende Art (auch nach Niederlagen) in Erinnerung. Francesco, ich danke dir von Herzen, in welchem du für immer einen Platz haben wirst.
Mein lieber Francesco,

für mich kam die Nachricht über deinen Tod sehr überraschend und wie aus dem Nichts, da wir uns vor vier Jahren leider aus den Augen verloren haben. Wie furchtbar dein Tod ist, wird mir seitdem jeden Tag mehrfach klar, da ich viel an dich und unsere gemeinsame Zeit denken muss. Kennengelernt haben wir uns im Herbst 2009, als ich zum Studieren nach Leipzig kam. Ab 2014 bis 2016 haben wir zu dritt (du, ich & Stefan) zusammen in der Dresdener Straße gewohnt - was war das bitte sehr für eine geile und wilde Zeit - geschlafen haben wir nicht viel und unsere Bude war eine regelrechte Institution für unsere Freundeskreise! "Freitagabend" - mehr muss ich nicht schreiben, um bei jedem, der das in diesem Zusammenhang liest, ein fettes Lachen und wissendes Nicken zu erzeugen! Als Nachtbar hätte ich selbst uns ehrlich gesagt nicht gern gehabt - zumindest nicht mehr heute elf Jahre später. Aber damals war es der absolute Hammer. Unser letztes gemeinsames Silvester 2015-16 als Mitbewohner haben wir nochmal so richtig krachen lassen. mit den 70 besten Freunden einen lauschigen Abend genießen - diese Party war legendär! Aber auch außerhalb der Feierei waren wir einfach mal sehr sehr gut miteinander - tausend Stunden quatschen über Gott und die Welt, unsere Vorhaben und Probleme - immer wieder die Girls mit denen es nicht so richtig klappen wollte und so weiter und so fort... hier und da immer mal gemeinsam helfen, wenn jemand umzieht oder einen fahrbaren Untersatz brauchte. Das war ja quasi mein unbezahlter Nebenjob - diese scheiß Umzieherei von irgendwem. und du hast immer anstandslos mitgemacht und nicht auf die Uhr geschaut.
Dein geilster Studentenjob, von dem ich noch weiß, war einfach mal Tester bei und für MC Donalds, Edeka, Kaufland etc... und die Ernsthaftigkeit mit der du das auch betrieben hast und deine Testberichte verfasst hast, war wirklich bemerkenswert und bringt mich heute noch zum lächeln, wenn ich darüber nachdenke! Für mich warst du einfach mal ein super unkomplizierter und im Besten Sinne genügsamer Freund, der zu nichts Nein sagt, wenn er es einrichten kann. wir haben einfach mal spontan sechs Freunde über eine Woche bei uns pennen lassen - zu jedem ins Zimmer einer und noch zwei ins Wohnzimmer - fertig war die Laube und alle hatten eine geile Zeit.
Keule du fehlst mir jetzt schon wahnsinnig und ich bin zutiefst traurig, dass wir uns aus den Augen verloren haben und zuletzt vor vier Jahren gesehen haben - nun nie wieder auf dieser Erde.
Von deiner ganzen Krankheitsgeschichte bist du nun befreit und schaust nun auf uns herab und wir zu dir hinauf - Adieu!
Es bestürzt mich zu tiefst und macht mich unglaublich traurig, dass du nun nicht mehr da bist und wir dein Lächeln nicht mehr sehen können. Die Guten gehen viel zu früh und du warst auf jeden Fall einer der wirklich Guten, in meinem Herzen wirst du das auch immer bleiben, ich wünsche dir alles erdenklich Gute auf deiner letzten Reise. Ich drücke dich fest mein Freund.

Mein aufrichtiges Beileid an alle, bei denen ebenso ein kleines Stück des Herzens herausgebrochen ist.

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