Du bist geschäftig, das Leben eilt dahin;
Inzwischen wird der Tod erscheinen,

für den du, magst du wollen oder nicht, Zeit haben musst.

Seneca

Knigge für den Trauerfall

Wenn wir vom Tod einer uns mehr oder weniger nahestehenden Person erfahren, stellt sich uns sehr rasch die Frage, wie trete ich den engsten Angehörigen gegenüber auf. Prinzipiell empfehlenswert ist es, immer seinem Gefühl zu folgen, ehrlich und ohne Scheu. Altmodische Floskeln helfen da nicht weiter und bringen die meisten Menschen nur in Verlegenheit.Trotzdem gilt: Nicht kondolieren ist wie einfach nicht mehr grüßen!

Suchen Sie nach dem – den Umständen entsprechenden – besten Weg, den Angehörigen Ihr Mitgefühl mitzuteilen. Das beste ist oft eine hübsch gestaltete Karte, persönliche ehrliche Worte, ein Angebot der Hilfe, keine Oberflächlichkeiten. So können die Hinterbliebenen ungestört lesen, wann immer es ihnen recht ist. Ein Telefonat sollte man wirklich nur innerhalb der Familie führen, es sein denn, es ist gewünscht.

Besucht man Trauernde zu Hause, ist man mit einen zarten, dezenten Blumengruß immer gut beraten. Blumen bedeuten Leben und Hoffnung, sie trösten. Achten Sie auf angemessene Kleidung und seien Sie aufmerksam, was den Moment betrifft, an dem man wieder gehen sollte.

Die Beerdigung

Wenn eine Anzeige in der Zeitung mit Bekanntgabe des Termins erscheint, so gilt diese als Einladung zur Feier. Ist das nicht der Fall und auch sonst kommt keine Nachricht von der Familie, dann ist ein Erscheinen zur Abschiedsfeier nicht gewünscht. Bitte respektieren Sie das!

Für den letzten gemeinsamen Weg gilt es, sich dezent und fein zu kleiden. Es muss nicht der schwarze Anzug sein, aber auch nicht Turnschuhe und Jeans. Es ist eine Feierlichkeit, dementsprechend respektvoll sollte man auftreten. Die Dame tut gut daran, sich nur dezent zu schmücken, zu gestylt wirkt abstoßend. Halten Sie sich zurück und folgen Sie den Gegebenheiten vor Ort. Jede Feier ist anders, im Mittelpunkt stehen nur die Wünsche der Hinterbliebenen.

Wenn ein Kondolenzbuch ausliegt, tragen Sie sich ein. Offiziell mit lesbarem Namen, gern auch mit lieben Worten. Auch Karten können dort abgelegt werden. Geben Sie die Karten nie direkt den Angehörigen, dies stellt eine zusätzliche Belastung dar. Wir als Begleiter der Feier nehmen Ihnen diese ab. Ob Kinder an der Trauerfeier teilnehmen dürfen, entscheiden die Eltern. Auch wenn es traurig für sie ist, es ist leichter dabei zu sein, als ausgeschlossen zu werden.

An einem Treffen/Essen/Leichenschmaus nach der Feier nimmt man NUR auf persönliche Einladung hin teil. Dies kann vorher per Karte, in der Anzeige, durch den Redner oder – im kleinen Rahmen – persönlich erfolgen. Beim Essen sollte man sich zurückhalten, essen bis zum satt werden gilt als pietätlos.

Die Zeit danach

Bis zur Beerdigung haben die Angehörigen alle Hände voll zu tun, sind beschäftigt und werden auch oft von allen Seiten betreut. Und dann? Oft kommt dann die Zeit der Leere, ein stille Zeit. Das schwere, erste Jahr allein beginnt. Alles ist neu.

Hier können Sie als Freund oder Freundin wirklich helfen und da sein. Hören Sie zu. Nehmen Sie Anteil. Integrieren Sie die Hinterbliebenen, soweit es möglich ist, in Ihr Leben. Achten Sie aber auch auf deren Wünsche und urteilen Sie nicht darüber. Jeder geht einen anderen Weg der Trauer.

Büchertipps:

Herzliches Beileid – Ein kleiner Knigge für Trauerfälle

Herzliches Beileid – Ein kleiner Knigge für Trauerfälle

Klaus Dirschauer

Wie spreche ich mein Beileid aus? Wie verhalte ich mich gegenüber den Angehörigen? Was muss ich bei der Bestattung beachten? – Immer wieder wurde Klaus Dirschauer mit diesen und ähnlichen Fragen konfrontiert. Das Interesse an Informationen über den richtigen Umgang mit Menschen, die von einem Todesfall betroffen sind, ist groß. Daher erscheint der aus dem Internet und diversen Zeitungs-, Zeitschriften-, Rundfunk- und Fernsehinterviews bekannte „Trauerknigge“ jetzt endlich als erweiterter Text in Buchform. Kenntnisreich beantwortet Klaus Dirschauer alle wesentlichen Fragen rund um das Thema Trauerfall: – Beileidskarte und Kondolenzbesuch – Zitate für Beileidsschreiben – Blumen, Kranz, Trauergesteck, Geldspende – Kleidung – Trauerfeier und Verhalten am Grab – Trauermahl – Kondolenz im beruflichen Umfeld

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Passende Worte im Trauerfall

Passende Worte im Trauerfall

Duden

Im Trauerfall fällt es oft schwer, die passenden Worte zu finden. Dieses Buch hilft, Trauertexte angemessen zu formulieren. Es enthält Schreibanleitungen und Muster für Todesanzeigen, Kranzschleifen, Trauerreden, Kondolenzschreiben und Danksagungen sowie ausgewählte Zitate, Gedichte und Bibelsprüche.

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Richtiges Verhalten im Trauerfall

Richtiges Verhalten im Trauerfall

Christina Zacker

Ein Todesfall ist stets eine Ausnahmesituation. Trauer und Betroffenheit machen es schwer, angemessen zu reagieren. Wer muss wie informiert werden? Wie formuliere ich eine Todesanzeige? Wie drücke ich mein Mitgefühl aus? Mündlich, mit einer Karte oder einem Beileidsschreiben? Darf man am Grab kondolieren? Und wie schreibt man eine Trauerrede? Christina Zacker hat für die Trauerfamilie und die Kondolierenden die wichtigsten Informationen und Mustertexte zusammengestellt.

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Trauernde begleiten

Trauernde begleiten

Stephanie Witt-Loers

Trauernden Menschen gegenüberzutreten, ist nicht leicht. Wie kann man Trauernde begleiten, wie sie unterstützen? Zum Beispiel, als Freund, als Nachbar, als beruflich Betroffener? Das sind zentrale Anliegen in diesem Buch von Stephanie Witt-Loers. Die Fachbuchautorin verknüpft Theorie und Praxis eng miteinander und klärt anschaulich wesentliche Fragen zum Thema Trauer. Trauernde laufen Gefahr, außer dem Verstorbenen auch noch ihre sozialen Bindungen und den Kontakt zu ihrer Umgebung zu verlieren. Damit das nicht geschieht, ermutigt die Autorin auf den Trauernden zuzugehen und sich der Begegnung mit Trauernden zu stellen. Hier möchte Stephanie Witt-Loers unterstützen, Orientierung geben und begleiten. Anregen möchte sie auch, sich mit eigenen Trauererfahrungen und Gedanken zum Themenbereich Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Denn jeder von uns kann selbst trauernd sein oder zum Trauernden werden. Das Buch ist ein wertvolles Nachschlagewerk in der Begegnung mit betroffenen Menschen und wird für Familien, Freunde, Nachbarn, Kollegen aber auch in Institutionen, in Hospizen, in Krankenhäusern, Arzt- und Hebammenpraxen, in Gemeinden, in Vereinen, in Firmen und in Schulen Unterstützung und Begleitung sein.

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Anteilnehmen

Unsere virtuelle Gedenkstätte mit
dem Online-Kondolenzbuch

 
Ein liebevoller Eintrag in ein Kondolenzbuch ist für die Angehörigen stets ein wirklicher Trost. Wir haben die Möglichkeit geschaffen, das Kondolenzbuch auch virtuell „auszulegen". Das eröffnet Bekannten und Verwandten die Chance, auch aus großen Entfernungen die virtuelle Gedenkstätte zu besuchen und dort den Trauernden das Mitgefühl auszusprechen.

Oft wird die personenbezogene Internet-Adresse des virtuellen Kondolenzbuchs auch in der Zeitungsanzeige veröffentlicht. Den Lesern wird so der Raum gegeben für Momente der Erinnerung und des Gedenkens.

www.anteilnehmen.de

Trösten Sie mit unserer E-Card

Hier können Sie Ihre ganz persönliche „Kondolenzkarte“ erstellen und versenden. Drücken Sie damit Ihr Mitgefühl aus, sprechen Sie mit Ihrer Karte den Hinterbliebenen Mut zu oder verwenden Sie die Karte als Danksagung.

Aus Ihren Eingaben wird eine E-Mail an den Empfänger generiert, die genau so aussieht wie unten dargestellt (großes Bild und weiße Textfläche darunter). Parallel erhalten Sie als Absender diese E-Mail als Kopie.

Wenn Sie nicht sicher sind, wie alles funktioniert, dann schicken Sie sich zunächst selbst eine Test-Karte, wo Sie sowohl bei Empfänger-E-Mail als auch bei Absender-E-Mail Ihre eigene Mailadresse eintragen (nicht wundern, dass Sie dann zwei Mails bekommen).

Wählen Sie zunächst eines der vielen Motive aus und klicken Sie dafür in das gewünschte kleine Bildchen. Schreiben Sie anschließend unter dem großen Bild Ihren tröstlichen Text.

 

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